ROTHIRSCH, Cervus elaphus, RED DEER

Die Fotos der Männchen wurden im Juni 2021 in den Niederlanden im Nationalpark de Veluwezoom aufgenommen, und die der Weibchen in Norwegen am Abend im Jahr 2015.

Im Sommer sind die Tiere rotbraun gefärbt, im Winter graubraun. Die Bauchseite ist weiß und der Schwanz ist cremefarben. Die Mauser beginnt zunächst mit Kopf, Beinen und Vorderteil. Im September beginnt der Sommermantel dem Wintermantel zu weichen, im Dezember wird er komplett ersetzt. Der Sommermantel kehrt im Mai zurück und ist im Juli oder August fertig.

Die durchschnittliche Körpergröße einer Rotwildpopulation wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Rotwild aus Waldgebieten sind kleiner als solche aus offeneren Gebieten, und die Körpergröße nimmt von West nach Ost zu. Außerdem sind Männchen größer als Weibchen. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt zwischen 165 und 260 Zentimeter, die Schulterhöhe zwischen 114 und 140 Zentimeter. Der Schwanz, ohne die Haare, ist zwischen zwölf und sechs Zoll lang, wobei das Haar etwa zwanzig Zentimeter lang ist. Männchen wiegen bis zu 255 Kilogramm, Weibchen bis zu 150 Kilogramm.

Geweih

Nur das Männchen trägt ein Geweih, das im Durchschnitt etwa 70 Zentimeter lang ist, aber über 90 Zentimeter groß werden kann. Das Gewicht kann zwischen vier und zehn Kilogramm variieren. Das Geweih gibt einen Hinweis auf das Alter. Ein junger Rothirsch hat normalerweise kleinere Geweihe mit wenigen Ästen, aber ein Hirsch in seinem letzten Lebensstadium hat auch kleinere Geweihe mit weniger Ästen. Ein gesundes Tier hat ein größeres und schwereres Geweih, aber nicht unbedingt mehr Enden als ein kränkliches Tier. Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen der Qualität des Lebensraums und der Größe des Hirschgeweihs. Im 17. Jahrhundert war das Geweih groß, und seit der Renaissance sind in Deutschland Geweihe mit 24 und mehr Enden erhalten; einer von ihnen wiegt fast 20 Kilogramm. Es gibt sogar einen 66-Ender, aber das ist eine Kuriosität, mit der etwas nicht stimmt. Ab dem 17. Jahrhundert forderten Bevölkerungsdruck, Jagd und Nadelbaumpflanzung ihren Tribut. Nach Jahrhunderten der Verarmung bekam das Veluwe-Rotwild nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ein kräftigeres Geweih. Durch die Anlage von Laubwäldern und Wildfeldern sowie die Förderung von Unterholz verbesserten sich ihre Lebensbedingungen wieder.

Das Geweih wird jedes Jahr unter dem Einfluss von Sexualhormonen abgeworfen. Ältere Hirsche tun dies in den letzten Wintermonaten, junge meist im März oder April. Danach beginnen sofort die neuen Geweihe zu wachsen, die im Durchschnitt im Juli ausgewachsen sind. Im August beginnt die Rindenhaut zu jucken und die Männchen entfernen sie, indem sie das Geweih an Ästen und Baumstämmen reiben. Im Spätsommer sieht der Wanderer oft Hautflecken, die von den Ästen hängen. Informationen und Terminologie zum Hirschgeweih finden Sie im Artikel Geweih.

These photos of the Male were taken in June 2021 in the Netherlands in the Nationalpark Veluwezoom, and those of the Females in late afternoon in Norway 2015.

In summer the animals are colored red-brown, in winter gray-brown. The belly side is white and the tail is cream colored. The moulting begins with the head, legs and front part. In September the summer coat begins to give way to the winter coat, in December it is completely replaced. The summer coat returns in May and is ready in July or August.

The average height of a red deer population is influenced by several factors. Deer from forest areas are smaller than deer from more open areas and their body size increases from west to east. In addition, males are larger than females. The head-torso length is between 165 and 260 centimeters, the shoulder height between 114 and 140 centimeters. The tail, excluding the hair, is between twelve and six inches long with the hair about eight inches long. Males weigh up to 255 kilograms, females up to 150 kilograms.

Antler

Only the male has antlers that are on average around 70 centimeters long, but can grow to over 90 centimeters. The weight can vary between four and ten kilograms. The antlers give an indication of the age. A young red deer usually has smaller antlers with fewer branches, but a stag in its later stages of life also has smaller antlers with fewer branches. A healthy animal has larger and heavier antlers, but not necessarily more ends than a sickly animal. There is a clear correlation between the quality of the habitat and the size of the deer antlers. In the 17th century the antlers were large, and antlers with 24 or more ends have been preserved in Germany since the Renaissance; one of them weighs almost 20 kilograms. There's even a 66-ender out there, but that's a curiosity something is wrong with. From the 17th century onwards, population pressure, hunting and conifer planting took their toll. After centuries of impoverishment, the Veluwe deer regained stronger antlers after the Second World War. The creation of deciduous forests and wild fields and the promotion of undergrowth improved their living conditions again.

The antlers are shed every year under the influence of sex hormones. Older deer do this in the last months of winter, young ones mostly in March or April. After that, the new antlers immediately begin to grow, which on average are fully grown in July. In August, the skin of the bark begins to itch and the males remove it by rubbing the antlers on branches and tree trunks. In late summer, the hiker often sees patches of skin hanging from the branches. For information and terminology about deer antlers, see the Antlers article.

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