Phoenicopteridae Flamingos

Der Camarque ist unteranderem berühmt geworden durch denn in großen Zahl vorkommende Rosa Flamingos. Sonst bekommt man diese großartige Wildvögel nur so nah in einem Zoo, hier jedoch leben die Frei. Sie fliegen jeden Tag wieder weg um wieder zurück zu kommen. Ein Spektakel vor allem im Sonnenuntergang wenn die Gruppen zugleich wegfliegen. 

Alle Flamingoarten sind einander sehr ähnlich. Was interessant ist, das die Gruppe der Phoenicoteridae nur die Flamingos umfasst. Sie haben lange, dünne Beine, einen langen Hals und ein rosa Gefieder. Aufrecht stehend sind Flamingos 90 bis 155 cm hoch. Der Geschlechtsdimorphismus ist gering, die Geschlechter sind gleich gefärbt, Männchen sind im Schnitt jedoch etwas größer als Weibchen. Im Verhältnis zur Körpergröße sind Hals und Beine bei ihnen länger als bei allen anderen Vögeln. Gemessen an der Länge des Halses ist die Zahl der Halswirbel mit 17 nicht überdurchschnittlich groß; bei Schwänen z. B. sind es 25. Der Kopf ist im Verhältnis zur Körpergröße sehr klein, ebenso die Füße; beim Rosa-, Chile- und Zwergflamingo zeigt die erste Zehe nach hinten und die übrigen drei nach vorn (anisodaktyl), den Anden- und Jamesflamingos fehlt die erste Zehe (tridaktyl). Die nach vorne gerichteten Zehen sind durch Schwimmhäute verbunden.

Die Rosafärbung des Gefieders ist auf die Aufnahme von Carotinoiden mit der Nahrung zurückzuführen. Diese sind vor allem in planktonischen Algen enthalten. Der Flamingo-Organismus kann diese Carotinoide mit Hilfe von Enzymen in der Leber umwandeln; dabei entstehen mehrere Pigmente, vor allem Canthaxanthin, das in Haut und Federn ausgewachsener Flamingos eingelagert wird. Jungvögel haben ein graues Gefieder mit keinen oder wenigen rosa Pigmenten. Ebenso führt die unnatürliche Ernährung von Zoo-Flamingos dazu, dass sie ein eher weißes Gefieder haben.

Ein weiteres Kennzeichen der Flamingos ist der nach unten geknickte Seihschnabel, mit dem sie - mit der Oberseite nach unten - Plankton aus dem Wasser oder Schlamm filtrieren. Die Schnabelränder sind mit feinen Lamellen besetzt, zusammen mit der Zunge bilden sie einen Filterapparat, der eine ähnliche Funktion wie die Barten der Bartenwale erfüllt.

Flamingos sind gute Schwimmer, nutzen diese Fähigkeit aber nicht oft. Ihre langen Beine ermöglichen ihnen auch noch das Waten in größeren Tiefen. Im Flug halten sie den Hals gestreckt, die Flügel werden schnell und regelmäßig geschlagen; Gleitphasen sind selten. Sie erreichen Fluggeschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h. In Gruppen fliegende Flamingos bilden meist energiesparende V-Formationen. Sowohl vor dem Start als auch nach der Landung werden für gewöhnlich einige laufende Schritte getan.

Während Flamingos für den Stand auf zwei Beinen Muskelkraft benötigen, können sie mit nur minimaler Anstrengung auf einem Bein balancieren. Wenn das eine Bein angehoben wird, verschiebt sich der Körperschwerpunkt über das andere Bein. Ein zusätzlicher "Arretiermechanismus" sorgt für die nötige Stabilität, sodass das Balancieren auf einem Bein selbst im Schlaf möglich ist. In der Theorie funktioniert dieser Mechanismus auch, wenn der Vogel tot ist.

The Camarque has become famous, among other things, because of the large numbers of pink flamingos. Otherwise you can only get these great wild birds so close to a zoo, but this is where the free ones live. They fly away every day to come back again. A spectacle especially at sunset when the groups fly away at the same time.

All species of flamingo are very similar to one another. What is interesting is that the Phoenicoteridae group only includes flamingos. They have long, thin legs, a long neck, and pink plumage. Standing upright, flamingos are 90 to 155 cm high. Sex dimorphism is low, the sexes are colored the same, but males are on average slightly larger than females. Their necks and legs are longer in relation to their height than any other bird. Measured by the length of the neck, the number of cervical vertebrae at 17 is not above average; with swans z. B. there are 25. The head is very small in relation to the body size, as are the feet; in the pink, chile and lesser flamingo the first toe points backwards and the other three forwards (anisodactyl), the Andean and James flamingos lack the first toe (tridactyl). The forward-facing toes are webbed together.

The pink color of the plumage is due to the ingestion of carotenoids with food. These are mainly found in planktonic algae. The flamingo organism can convert these carotenoids with the help of enzymes in the liver; this creates several pigments, especially canthaxanthin, which is stored in the skin and feathers of adult flamingos. Fledglings have gray plumage with little or no pink pigments. The unnatural diet of zoo flamingos also means that they tend to have white plumage.

Another characteristic of the flamingos is the downward-kinked cattle beak, with which they - upside down - filter plankton out of the water or mud. The edges of the beak are covered with fine lamellae, together with the tongue they form a filter device that fulfills a function similar to that of the whales of the baleen whales.

Flamingos are good swimmers, but don't use this skill very often. Their long legs also allow them to wade at greater depths. In flight they keep the neck straight, the wings flap quickly and regularly; Glide phases are rare. They reach flight speeds of 50 to 60 km / h. Flamingos flying in groups usually form energy-saving V-formations. There are usually some running steps taken both before takeoff and after landing.

While flamingos require muscle strength to stand on two legs, they can balance on one leg with minimal effort. When one leg is lifted, the body's center of gravity shifts over the other leg. An additional "locking mechanism" provides the necessary stability so that balancing on one leg is possible even while sleeping. In theory, this mechanism also works when the bird is dead.