Ungarn Fotoreise

Eine Fotoreise mit hmnatuurfotografie und Pusztaeldorado

Nachtreiher


Nachtreihe auf Beute schau

Tag 1

Unterwegs und Willkommen

Tag 1. Unterwegs zum Treffpunkt

Natürlich sehen wir schon was.

Unterwegs in Ungarn sehen wir die ersten Vögel schon fliegen.

Hier erwartete uns eine Kolonie Rötelfalken. Im nördlichen Europa eher nicht zu finden, deswegen stehen bleiben, Kamera zucken und Ablichten. Das Licht ist zwar katastrophal aber trotzdem finden wir einen Weg. Blende runter, und Belichting plussen. Da geht schon was. Hoffentlich.

Erscheinungsbild der Rötelfalken: 

Der Rötelfalke (Falco naumanni) ist ein kleiner Falke, der vornehmlich in der Mittelmeerregion und in Zentralasien lebt. Er ähnelt einem Turmfalken und ist nicht mit dessen regionaler Bezeichnung Rüttelfalke zu verwechseln. Es werden keine Unterarten beschrieben.

Rötelfalken sind in erster Linie Bewohner offener, trockener, wärmebegünstigter Landschaften wie Steppen oder Halbwüsten, besiedeln aber auch extensiv genutztes Kulturland. Sie ernähren sich vor allem von Insekten und andern Gliederfüßern, aber auch von kleinen Wirbeltieren. Die Tiere sind Langstreckenzieher und überwintern in Afrika südlich der Sahara. In Größe und Aussehen ähnelt die Art dem Turmfalken. In allen Kleidern haben beide Geschlechter des Rötelfalken sehr helle, weißliche Krallen, diese sind beim Turmfalken schwarz. Der Rötelfalke ist mit 29–32 Zentimetern Körperlänge etwas kleiner als der Turmfalke, der Schwanz wirkt auf Grund der etwas verlängerten Mittelfedern stärker keilförmig. Auf der Unterseite ist der Schwanz heller als der des Turmfalken; er endet in einer relativ breiten, weiß gesäumten Endbinde. Die Strichelung der Bauchunterseite erscheint beim Rötelfalken mehr punkt- oder ringförmig. Beim Männchen ist die Flügeloberseite rotbraun, im Gegensatz zum Turmfalken jedoch ohne schwarze Fleckung. Der Kopf des Männchens ist schiefergrau. Vom Flügelbug bis zu den inneren Armschwingen ist auf dem Oberflügel ein ebenfalls schiefergraues Band erkennbar, das beim Turmfalkenmännchen fehlt. Die Weibchen sind nur unwesentlich größer und schwerer als die Männchen, das Gewicht der Vögel schwankt zwischen 130 und 200 Gramm.

Texte aus Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki

Tag 1. Im Puszta Eldorado

Fotohütte im Wald.

Am Nachmittag ging es dann nach einem herzlichen Willkommen Gruß und ein Getränk (Pálinka) mit einem Snack, gleich mal in den Wald Fotohütte. Da die Temperaturen für Mai doch deutlich unter der Durchnittswert war, hofften wir das doch was los sein würde.

Anbei finden Sie die Fotos mit den Namen der Arten dazu.

Tag 2

Fotohütte und Umgebung erkunden

Tag 2

Fotohütte im Wald mit Wasserbad

Am zweiten Tag ging es dann endlich in der Fotohütte im Wald, wo auch die Vögel trinken und baden können. Hier wurde auf eine angepasste Höhe eine Art von Teich aber ca. 1M. über den Boden installiert. Somit können wir die Vögel auf Augenhöhe fotografieren.

Eigentlich sind wir extra her gefahren um der Wendehals (Jynxx toryuilla) zu Fotografieren. (Muss man sich vorstellen, wegen eine Art!) Aber ist ja auch was Spezielles. Wir haben ja auch nur gehört das diese Art hier gesichtet wurde.

Im Fotoalbum siehen Sie die verschiedenste Arten vom Tag.

 

Wendehals (Jynxx toryuilla)

Aber tatsächlich haben wir der Wendehals gesehen, und gerade auch noch können fotografieren. Er war wirklich nur für vielleicht eine Minute da. Und von den kurzen Zeit müssen dann sölche Bilder entstehen.

Allgemeines über den Wendehals:

Der Wendehals ist der einzige Zugvogel unter den Spechtarten. Ihren Namen bekam diese Art nur wegen seine auffällige Kopfdrehungen. Die Köperlänge ist ca. 17c, und das Gewicht ca. 50 gr. in rindenbraunes Gefieder, ein recht kurzen helle spitze Schnabel,  sowie einen auffallend langen, graubraunen Schwanz mit drei undeutlich dunkelbraunen Querbinden. Das Kopfgefieder wird wenn Sie Erregt ist gesträubt und bildet eine auffallende  Haube. Die Geschlechter unterscheiden sich fast nicht, außer das dass Weibchen etwas matter wirkt.

Vogelarten vom Tag 2

Tag 3 Vormittag

Tisza (Theissmeer)

Ich glaube, ich bin im Paradies!

– Edwin van der Meer –

Bootsfahrt am Tisza

Elektrobootfahrt mit Führung

Endlich sind wir im Paradies. Das waren meine ersten Gedanken wie ich dieses Meer betrachten konnte. Nur von der Wasserkante schon hatte es ein mächtiger Eindruck bei mir hinterlassen. Kein Lärm, nur Wasser plätschern und Vogelstimmen. Vogelstimmen von allen Richtungen! Ein schönes ruhiges sonniges Wetter erwartete uns in eine Elektrobootsfahrt unter Führung von Sjors der Inhaber von Pustzawildlife. Zusammen mit meinem Bruder richteten wir uns im Boot zurecht, die Kameras fertig justiert, los gehts!

Die ersten Vögel, die wir sahen waren Graureiher, dann kam meine Überraschung. Der Nachtreiher, noch nie vorher betrachten können. Und vom Wasser weg haben die Vögel ein ganz anderes Verhalten. Wir werden genauso betrachtet wie wir sie und das Fluchtverhalten ist viel später. Also mehr Möglichkeiten zum Fotografieren.

Ein prächtige Natur und sehr viele Arten die uns erwarteten, wie die Trauerseeschwalbe, Moorente und Weiß-Bartseeschwalbe.

Bilder die flach über das Wasser fotografiert werden hinterlassen ein ganz andere Eindruck wie normal. Die Tiefenwirkung ist ein Traum, die Farben kommen zur Geltung als ob wenn mann die Bilder betrachtet selber im Boot sitzt.

Im folgenden Fotoalbum sehen Sie die Sorten vom Tiszameer

Bilder vom Tisza

Tag 3 Nachmittag

Wahnsinn

Rotfußfalken

Ein kleiner Vertreter der eigentlichen Falken

Nach unserem Fotoreise über den Tisza haben wir noch kurz Zeit unter bei sein der vielen Vogelstimmen und einen guten Kaffee mit Pálinka, unsere Eindrucke zu verarbeiten.

Aber nicht lange, schon geht es weiter. Wir werden eingeladen im Hortobagy ein Waldstück bestehend aus hauptsächlich Akazien, eine Roßfußfalken Kolonie zu beobachten. Mit etwas Glück können wir noch ein Paar bei der Paarung Fotografieren. Da es inzwischen ganz schön warm geworden ist, müssen wir aufpassen das wir uns ordentlich hinstellen mit der Sonne im Rücken, und so viel wie möglich im Wald hinein Fotografieren um Luftflimmern zu verhindern. Nicht über die anschließende offene Pusztagelände Fotografieren.

Beindruckend kann ich nur sagen. So viele Rotfußfalken habe ich noch nie gesehen. Ein Geschreie, eine Bewegung. Ständig fliegen Falken über dich herum, auf der Jagd, Gegner vertreiben, die zu nahe an ihren Nestern kommen. Einfach nur herrlich zum Zuschauen. Natürlich wird auch fotografiert. Mein Bruder hat schon die ersten Bilder im Kasten als ich noch beeindruckt war erst mein Stativ aufgebaut habe. Dann die ersten Pärchen gefunden, die herum tun als ob es gleich passiert. Und jawohl, die ersten Bilder der Paarung sind im Kasten.

Allgemeines über die Rotfußfalken

Die dunkel blaugrauen Männchen fällt die rostrote Gefiederung der roten Beine sehr auf. Bei den Weibchen kontrastiert das dunkle Obergefieder mit dem orangebraunen Kopf und Untergefieder. Das geschlossene Verbreitungsgebiet der Art reicht von Ungarn ostwärts bis ins Baikalgebiet.

Im nächsten Textblock finden Sie ein detaillierte Beschreibung der Rotfußfalken aus Wikipedia

Rotfußfalken

(Falco vespertinus)

Die Oberseite erwachsener Männchen ist dunkel blaugrau. Meist ist dieser Grauton im Kopfbereich, vor allem rund um die Augen noch etwas dunkler. Die Arm- und Handschwingen sind auf der Oberseite heller silbrig-grau, was einen auffälligen Kontrast zu den dunklen Oberflügeldecken ergibt. Auch die Unterseite des Vogels ist schiefergrau mit Ausnahme des Unterbauchs, der Unterschwanzdecken und der Gefiederung der Beine („Hosen“), welche satt rotbraun gefärbt sind. Auffallend sind außerdem der eisenoxidrote Augenring und die ebenso gefärbte Wachshaut. Der Schnabel ist blaugrau und wird zur Spitze hin dunkler, die Krallen sind sehr hell, nur ihre Spitzen sind dunkelgrau. Die Beine und Zehen sind lachsrot. Erwachsene Weibchen unterscheiden sich deutlich von den Männchen. Ihre Oberseite ist heller schiefergrau, oft auch leicht braungrau mit deutlicher, dunkelgrauer Bänderung. Der Schwanz ist etwas heller als das Obergefieder und weist einige dunkle Bänder auf. Das Subterminalband (vergleiche Entbinde) ist fast schwarz und etwas breiter, die Spitzen der Steuerfedern sind schmutzig weiß oder cremefarben. Nacken, Oberkopf und die gesamte Unterseite sind leuchtend bräunlich-orange. 

Das Bauchgefieder weist eine undeutliche, schwarze Längs Strichelung auf. Die Wangen und die Kehle sind weiß. Auffallend ist die schwarze Augenmaske, die sich in einem kurzen Bartstreif zu den Wangen hin verlängert. Der Augenring und die Wachshaut sind leuchtend orange.Beine und Zehen sind satt orange, die Krallen hell(gelb) mit dunkler Spitze. Juvenile Rotfußfalken sind feldornithologisch nicht immer leicht zu bestimmen. Ihre Oberseite ist matt dunkelbraun und wirkt etwas geschuppt. Die Schwungfedern sind dunkel, kontrastieren aber nicht sehr deutlich mit dem übrigen Obergefieder. Die Unterseite ist hell, die Färbung variiert zwischen blassorange und blassbraun, die Arm- und Handschwingen sind wie bei erwachsenen Weibchen graubraun mit deutlichen hellen Streifen. Der Schwanz ist deutlich gebändert und weist ein breites, dunkles Subterminalband auf. Kopf und Scheitel sind hellbraun oder bräunlich-orange und deutlich fein längsgestrichelt. Die Augenmaske und der Bart sind braun, Wachshaut und Augenringe gelborange. Die Beine und Zehen sind blassgelb. Texte aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Rotfußfalke

Hortobágyi-Nationalpark

Weitere Informationen über meine Fotoreise im Hortobágyi-Nationalpark